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"Lesen Live"-Lesereihe

Lesen Live geht in die 7. Runde

Auch im siebten Jahr der "Lesen Live-Veranstaltungsreihe" erwarten Sie spannende Lesungen mit hochkarätigen Autoren:

08.01.2016 – Max Moor – Als Max noch Dietr war
29.01.2016 – Jürgen Trittin – STILLSTAND MADE IN GERMANY
26.02.2016 – Dominique Horwitz – Tod in Weimar
05.03.2016 – Wladimir Kaminer – Das Leben ist (k)eine Kunst

Tickets für die Veranstaltungen bekommen Sie ab sofort im Vorverkauf in der Tourist-Information Gotha, Hauptmarkt 33, Tel.: 0 36 21 / 510 450 oder als Online-Ticket unter www.ticketshop-thueringen.de.

Max Moor | 08. Januar 2016 | 20 Uhr | im Gothaer Kulturhaus

© Max Moor

Als Max noch Dietr war - Geschichten aus der neutralen Zone

1. Mai 1958: Blasmusik in allen Gassen. Weiße Kreuze im ganzen Land – und im Kantonspital Zürich erblickt der kleine Dietr das Licht der Welt: Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, der Fleißigste wird am reichsten und die Besten der Besten werden Bundesrat. So ist die Schweiz, lernt er, und glaubt es, bis Lehrer Lüscher Elfen sieht, die barfüßigen Gebrüder Düsel um die edle Tante Lea freien und der Gemeinde-Amman Melkfett verschreibt. Trotz tagelanger Gotthard-Wanderungen schrumpft die scheinbar unermessliche Heimat auf Großvaters Globus zum kleinen Mugge-Säckli. Aber sie wird überleben. Dank Einmannbunker und Zivilschutz-Büchlein. Heil Dir, Helvetia!

Max Moor, 1958 als Dieter in Zürich geboren, ist Schauspieler und Moderator. Gemeinsam mit seiner Frau Sonja betreibt er in der Nähe von Berlin einen Demeter-Bauernhof und ist mittlerweile Deutscher geworden.

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Jürgen Trittin | 29. Januar 2016 | 20 Uhr | im Gothaer Kulturhaus

© Laurence Chaperon

STILLSTAND MADE IN GERMANY- System ohne Aufsicht - Wirtschaft ohne Weitsicht - Eliten ohne Rücksicht

Wir Deutschen wollen mehr Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz, mehr Bildung. Wir finden zuviel Ungleichheit schlecht, halten die Verteilung des Wohlstandes für ungerecht und stehen einem ungezügelten Markt kritisch gegenüber. Wir finden, dass Wachstum nicht alles ist und halten den modernen Finanzmarkt für ein großes Übel. Am Wahltag aber wählt die Mehrheit rechts, obwohl sie links bekennt - nicht nur in Deutschland. Das Ergebnis ist: "STILLSTAND MADE IN GERMANY": ein Land, in dem sich nichts verbessert. Die Gesellschaft bleibt tief gespalten, der Klimaschutz wird blockiert, Deutschland investiert nicht in die Zukunft und lebt von der Substanz. Warum schlägt sich der Veränderungswille nicht im politischen Handeln nieder? Warum siegen die kurzfristigen über die langfristigen Interessen?

JÜRGEN TRITTIN, Abgeordneter der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, stellt sich diesen Fragen und zeigt, dass es auch anders geht. Lassen wir uns von den Lobbys des Status quo nicht länger Angst vor Veränderung einjagen! Ein anderes Land ist möglich, und es liegt im Interesse der Menschen: mehr Gerechtigkeit und mehr Nachhaltigkeit bieten Vorteile für Deutschland und Europa in einer globalisierten Welt. Dieser Umbau braucht Mut - trauen wir uns!

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Dominique Horwitz | 26. Februar 2016 | 20 Uhr | im Gothaer Kulturhaus

©Anke Neugebauer

Tod in Weimar

Dominique Horwitz erzählt in seinem ersten Roman eine turbulente Kriminal- und Liebeskomödie. Seine liebevoll gezeichneten Charaktere sind zum Wiedererkennen überdreht, man spürt, dass sich hier einer mit den Menschen und ihren Schwächen auskennt.

Der auf Film, Fernsehen und Theater bekannte Schauspieler Horwitz hat seine Wahlheimatstadt Weimar als Tatort gewählt: Im Weimarer Seniorenheim „Villa Gründgens“ hat sich eine illustre Gemeinschaft zusammengefunden. Unter der Herrschaft der geheimnisvollen Trixi Muffinger leben dort greise Ex-Schauspieler, die alle mit einer Sache reichlich gesegnet sind: Selbstvertrauen bis zum Bersten. Gerade ist die Truppe dabei, Die Räuber einzustudieren, denn Schiller, so findet man, muss in der Goethe-Stadt mehr Gerechtigkeit widerfahren. Da geht plötzlich der Tod um in der Seniorenresidenz: Nach dem Hausmeister stirbt unter mysteriösen Umständen einer nach dem anderen aus dem „Schiller-Zirkel“. Und so sieht sich der Kutscher Roman Kaminski, ehemaliger Schauspieler und heute Stadtführer in Weimar, der vorübergehend die Aufgaben des Hausmeisters übernimmt, gezwungen, der rätselhaften Todesserie auf den Grund zu gehen. Dabei muss er sich mit dem smarten Kommissar Marc Westphal herumschlagen, der Kaminski im Verdacht hat, an den Todesfällen mitgewirkt zu haben.

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Wladimir Kaminer | 05. März 2016 | 19.30 Uhr | im Gothaer Kulturhaus

© Wladimir Kaminer

Das Leben ist (k)eine Kunst

Lebenskünstler sind Menschen, die sich mit Herz, Fantasie und mitunter einer Prise Versponnenheit ins Dasein stürzen. Wenn sie mit dem Leben zusammenprallen, entsteht immer eine Geschichte: ob von der Toilettenfrau in der ostdeutschen Provinz, die bei der Arbeit auf einen Superstar trifft, von dem Verfasser einfühlsamer Absageschreiben in einem kleinen Verlag oder von der Berliner Theatertruppe, die in Omsk für Heiterkeit sorgt, weil sie die russische Übersetzung ihres Stückes vom Band auswendig gelernt hat – inklusive des Sprachfehlers der Tonbandstimme. In diesem hinreißend komischen, aber auch anrührenden Buch erzählt Wladimir Kaminer von Menschen, die mit Talent an ihre Arbeit gehen, aber deren Genie in ihrem Umgang mit dem Leben liegt – egal, ob sie über Widrigkeiten triumphieren oder grandios scheitern.

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