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Sehenswertes

„Das Barocke Universum Gotha“ ist mit dem bedeutenden Schloss Friedenstein und dem Herzoglichen Museum
international kultureller Anziehungspunkt.


Schloss Friedenstein lässt wie nur wenige andere Schlösser oder Museen vergangene Jahrhunderte
lebendig werden. Inmitten des herrlichen Parks ist das imposante Schloss mit seinen vielfältigen historischen Gemächern und originaler Ausstattung, dem barocken Ekhof-Theater, Archiv und Bibliothek, der Schlosskirche und mit einzigartigen Sammlungen zu Kunst, Natur und Geschichte nahezu unverändert erhalten.

 

Im Süden des Schlosses steht das Herzogliche Museum als repräsentativer Ort für die vielen
verschiedenen Sammlungen. Neben einer der ältesten ägyptischen Sammlungen Europas sind hier Antiken, seltene Grafik, ein chinesisches Kabinett, kostbarste japanische Lackkunst, Skulpturen von Houdon und de Vries sowie eine reiche Gemäldesammlung mit Bildern u. a von Cranach, Rubens und C. D. Friedrich zu entdecken.

Im Schlossmuseum sind die prächtigen herzoglichen Gemächer des 17. bis 19. Jahrhunderts zu sehen, die sich in der zweiten Etage über zwei Flügel des riesigen Schlosses erstrecken. An dem kulturgeschichtlich bedeutenden Hof von Gotha verkehrten einstmals Goethe, Voltaire, Friedrich der Große oder Napoleon.

Ein besonderer Schatz des Schlosses ist das Ekhof-Theater, das im Westturm zwischen 1681 und 1687 eingerichtet wurde. Es ist das einzige Theater der Welt mit noch funktionierender Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wirkten hier bedeutende Schauspieler wie Conrad Ekhof und August Wilhelm Iffland.

 

Seit 2010 zeigt die erste Dauerausstellung des neuen Museums der Natur im Schloss, „Tiere im Turm“, Tierpräparate in verschiedenen Abteilungen wie Regenwald, Nacht oder Antarktis. In einer familien- gerechten Präsentation werden Pinguin, Tiger, Luchs, Seelöwe, Flamingo, Uhu, Faultier und viele andere Tiere vorgestellt.

Die Forschungsbibliothek Gotha ist eine der größten historischen Bibliotheken in Deutsch- land. Sie verfügt über einen herausragenden Bestand an Handschriften und Alten Drucken aus der Reformationsgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts. Unter ihnen befinden sich zahlreiche Originalschriften Luthers und be- rühmter Reformatoren aus Deutschland und Europa. Es besteht die Möglichkeit öffentlicher Führungen durch d. Schauräume d. Bibliothek.

Im Süden des Schlosses entstand 1879 das Herzogliche Museum als repräsentativer Ort für die vielfältigen Sammlungen, die nun internationale Anerkennung fanden. Zwischen 1950 und 2010 wurde das Gebäude als Museum der Natur genutzt. Seit 2013 erhalten hier die Kunstsammlungen einen würdigen Ausstellungsrahmen.

Der gesamte Hauptmarkt, mit den um- liegenden Häusern, steht als historischer Gebäudekomplex unter Denkmalschutz. Die reichgestalteten Fassaden der Bürgerhäuser vermitteln noch heute stadtgeschichtlich Bedeutsames. Berühmte Einwohner und Gäste der Stadt wohnten nachweislich hier, z.B. Martin Luther und Lucas Cranach. Das Rathaus beherrscht das Bild des Hauptmarktes.

Umgeben wird Schloss Friedenstein von einer wunderbaren und vielfältigen Parklandschaft, die zu jeder Jahreszeit ein anmutiges Bild abgibt. Die barocke Orangerie öffnet sich im Sommer wie ein blühendes Theater in Richtung auf Schloss Friedrichsthal. Der Parkteich, ein Merkurtempel, und die „Heilige Insel“, die mehreren Mitgliedern der herzoglichen Familie als Begräbnisstätte diente, vermitteln noch heute den Eindruck eines typischen Englischen Gartens, den Goethe in einem Gedicht als „himmlisch“ bezeichnete.

Gotha war eine Wiege des modernen Versicherungswesens. Besonders hervorgetan hat sich hier Ernst Wilhelm Arnoldi. Das am 18. Mai 2009 im Stammhaus der Gothaer Versicherungen neu eröffnete Deutsche Versicherungsmuseum E.W. Arnoldi zeigt Exponate aus der Welt der Assekuranz.

Die Orangerie, der einstige große Barockgarten, wird von der Friedrichstraße durchschnitten. An der Ostseite der Straße befindet sich die barocke Schlossanlage Friedrichsthal. Als Vorbild für das ursprünglich als Dreiflügelanlage errichtete Gebäude diente das Versailler Schloss.

Das Augustinerkloster mit seinem Kreuzgang wurde um 1216 als Zisterzienser-Nonnenkloster gegründet und später von den Augustinermönchen übernommen. Diese erweiterten das Kloster und errichteten die Augustinerkirche. Der berühmteste Prediger, der hier auf der Kanzel stand, war der Augustinermönch Martin Luther.

 

Eine grundlegende Sanierung erfolgte nach der Wende. In den Jahren 2007 bis 2009 wurde das Kloster zu einer Beherbergungsstätte umgebaut. Den Gästen stehen 17 modern eingerichtete Zimmer, teilweise behindertengerecht, zur Verfügung. Die Angebote und Räumlichkeiten der Kirchengemeinde, (Foren, Andachten, Einkehrtage, Bibliothek, Sakristei) stehen allen Gästen des Klosters offen.

Im Tierpark Gotha, gelegen im Naturschutzgebiet "Kleiner Seeberg", erwarten Sie etwa 140 Tierarten mit insgesamt 650 Tieren auf einer Fläche von circa 6 Hektar. Der größte Teil sind Tiere aus dem europäischen Raum und vom Aussterben bedrohte Haustiere. Aber natürlich können Sie hier auch Exoten bewundern.

Das weit verzweigte Leinakanal-System versorgt die Innenstadt über ein Aquädukt aus dem Thüringer Wald mit kühlem Nass. Zum 500-jährigen Jubiläum des Leinakanals bauten die Gothaer 1895 ein Denkmal - die Wasserkunst. Seitdem rollt, springt und sprudelt das Wasser kunstvoll am oberen Hauptmarkt gen Stadt.

Friedhof mit Kolumbarium

Fortschrittliche Bürger der Verwaltung trafen 1878 die Entscheidung, weit vor den Toren der Stadt einen dauerhaften, an der Bevölkerungsentwicklung orientierten Friedhof nebst Krematorium anlegen zu lassen. Als Vorbild diente der größte Friedhof Europas, der Friedhof in Hamburg-Olsdorf.

Der Gothaer Tivoli ist die Geburtsstätte der deutschen Sozialdemokratie. Vom 22.-27. Mai 1875 wurde hier im "Kaltwasserschen Saal" die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschland (SADP) gegründet, die ab 1890 als SPD firmierte.



Studnitz-Pyramide

Die Studnitz-Pyramide ist eine 1770 von Oberhofmarschall Hans Adam von Studnitz noch zu Lebzeiten errichtete, bis dahin in Europa einmalige Begräbnisstätte. Als Erbauer der aus Seeberger Sandstein errichteten Grabpyramide gilt der Gothaer Hofbildhauer Friedrich Wilhelm Doell, ein Schüler des berühmten französischen Bildhauers Jean Antoine Houdon.

Hospital "Maria Magdalena"

Am Brühl befindet sich auf der rechten Seite ein Haus, in dem sich Geschichtsträchtiges zugetragen hat. Die heilige Elisabeth von Thüringen errichtete 1221 - 23 an dieser Stelle ein Hospital, in dem Kranke und Arme gepflegt wurden. Das heutige Gebäude, mit seinem barocken Portal, stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Siedlung "Am schmalen Rain"

Die Gartenstadtsiedlung, errichtet auf dem ehemaligen Nordhaus`schen Gelände, ist ein Musterbeispiel für menschenwürdiges Wohnen auf relativ kleinem Raum. Sie stellt ein herausragendes Beispiel für den von der Gartenstadtbewegung beeinflussten Genossenschaftswohnungsbau der 20er Jahre dar.

Galopprennbahn Gotha-Boxberg

Seit 1842 finden auf dem weitläufigen Gelände Pferderennen statt. Durch die Lage im Grünen und die filmreife, im viktorianischen Stil erbaute Haupttribüne zählt sie zu einer der schönsten aber auch schwierigsten Rennbahnen Deutschlands. Neben der Rennbahn gibt es auch einen Reiterhof, Dressur- und Springplatz und ein gutes Restaurant.

Bürgerturm auf dem Krahnberg

Der Bürgerturm, eine mutige Stahlrohrkonstruktion, steht markant hoch oben auf dem Krahnberg, Gothas Hausberg. Nach 158 Stufen reicht der Blick von seiner obersten Plattform in 30 m Höhe weit über das Thüringer Becken bis hin zu Seeberg, Berlach, Freundwarte und bei gutem Wetter gar bis hin zum Brocken.

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