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Museum der Natur

Die 1640 unter Ernst dem Frommen gegründeten und ständig erweiterten naturkundlichen Sammlungen sind aber wesentlich umfangreicher. Weitere faszinierende Kostbarkeiten und Kuriositäten aus einer Jahrmillionen alten Naturgeschichte werden in den nächsten Jahren nach und nach in neuen Dauerausstellungen präsentiert. Nach und nach werden in den kommenden Jahren weitere naturkundliche Abteilungen im Schloss folgen, zunächst in der heutigen Ausstellungshalle der "Thüringer Wald", dann im daran anschließenden Teil des Westflügels eine Abteilung "Ursaurier" und schließlich als Teil des Schlossrundgangs das Naturalienkabinett in der 2. Etage des Westturms.

Gerade die großen Flächen im Erdgeschoss, wo "Thüringer Wald" (regionale Erforschung der Flora und Fauna) und "Ursaurier" (bedeutende Funde im Spiegel internationaler Forschung) zu sehen sein werden, bieten große Chancen. Der zeitliche Rahmen der Vollendung aller Abteilungen des neuen Museums der Natur im Schloss hängt stark von dem Fortgang der Sanierungsarbeiten im Perthes-Forum und im Schloss ab. Dennoch kann man mit der Dauerausstellung "Thüringer Wald" im Jahre 2013 rechnen. Die Einrichtung der Abteilung "Ursaurier" und des Naturalienkabinetts setzt den Auszug des Archivs und den Umzug des Historischen Museums voraus. Daher können diese Bereiche kaum vor 2015 eingerichtet werden. Doch wird das Museum der Natur mit allen Bereichen in Sonderausstellungen präsent bleiben.

Geschichte des Museums

Ursprünge
Als Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha (1601-1675) seine Residenz in Gotha begründete und ein Residenzschloss bauen ließ, sah er in diesem bereits Räume für sein Kunst- und Naturalienkabinett vor. Die Sammlungen befanden sich vorwiegend in den Räumen über dem Theater im Westturm des Schlosses. Er legte damit den Grundstock zu den Gothaer Sammlungen und Museen. Die Exponate waren über verschiedene Räume des Schlosses verteilt, die infolge der ständigen Erwerbungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts hoffnungslos überfüllt waren.

Museumsbau Ende 19. Jh.
Das Herzogliche Museum wurde zwischen 1864 und 1879 erbaut. Der Neubau ermöglichte eine ansprechende Präsentation der reichhaltigen Kunst- und Naturaliensammlungen und vereinte diese erstmalig, mit Ausnahme der Bibliothek und des Münzkabinetts.  Dazu gehörten die Gemäldegalerie, das Kupferstichkabinett, das Chinesische Kabinett, die Sammlung der Gipsabgüsse, das Kunstkabinett und das Naturalien-Kabinett.

Nach 1945
1946 wurde die herzogliche Kunstsammlung nach Russland transportiert. Im Museumsgebäude verblieben nur die naturwissenschaftlichen Objekte. Am 1. August 1954 eröffnete das "Biologische Zentralmuseum". Vorausgegangen war ein grundlegender Umbau, bei dem auch erstmals getrennte Magazinbereiche eingerichtet wurden. Später erhielt das größte Naturmuseum Thüringens die Bezeichnung "Naturkundemuseum" und ab 1971 "Museum der Natur Gotha".

Seit 2004 ist das Museum Bestandteil der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Im Zuge der Neukonzeption der Gothaer Museen wird das Haus ab 2012 wieder die herzoglichen Kunstsammlungen präsentieren. Die naturkundlichen Sammlungen bekommen neue und größere Räumlichkeiten im Schloss, sowie ein neues Außendepot. Am 17. Dezember 2010 eröffnete die erste neue Dauerausstellung des Museums der Natur im Schloss. Damit kehrte die naturkundlichen Sammlungen an ihren Ursprungsort zurück.

Dauerausstellungen

Im Dezember 2010 öffnete die Dauerausstellung "Tiere im Turm" im Westturm des Schlosses. Sie umfasst insgesamt fast 500 Quadratmeter. Neben dem Ausstellungsbereich gibt es noch einen Raum, der zunächst der Museumspädagogik und als Vortragsraum dient, später aber die Insektensammlung aufnehmen soll. Außerdem ist ein Mehrzweckraum vorgesehen. Gleichzeitig mit der neuen Abteilung des Museums der Natur wird im Eingangsbereich Westturm ein neuer Kassen- und Shopbereich installiert, der den Besuchern einen direkten Zugang zum Museum der Natur und zum Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde ermöglicht.

In den folgenden Jahren wird das Museum der Natur vollständig in das Schloss einziehen und sich mit insgesamt 4 Dauerausstellungen auf 2.000 m² Ausstellungsfläche präsentieren.

Tiere im Turm                    Thüringer Wald                     Ursaurier                              Naturalienkabinett
                                          (Eröffnung 2013)                   (Eröffnung 2015)                 (Eröffnung 2015)

Kontakt

Museum der Natur
Schloss Friedenstein Gotha
99867 Gotha

Tel. 03621 / 823451
Weitere Informationen: www.stiftung-friedenstein.de

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